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Aktuelles aus der LAG und den örtlichen Initiativen


Jubiläum in Heidenheim // 10.2013

25 Jahre GLGL Arbeitsgemeinschaft Heidenheim e.V.
"Ich muss sagen, unser Jubiläum im September wurde ein richtig schönes Fest - das haben wohl auch die meisten Gäste so gesehen, denn wir haben viel Lob bekommen.
Das schöne Ambiente des Kulturhofs Erpfenhausen hat natürlich auch dazu beigetragen.
Über 100 Mitglieder, Wegbegleiter oder Unterstützer, mit und ohne Behinderung durften wir willkommen heißen.
Unsere Mitarbeiterinnen, die sonst Integrationshilfe in Kindergärten und Schulen leisten, haben toll geholfen bei der Organisation, Kuchen gebacken, auf- und abgebaut etc. Einige türkische Frauen vom Gerstetter "Internationalen Kochtreff", bei dem unser Verein Mitveranstalter ist, lieferten einen Teil des Caterings in Form von leckerem türkischem Finger Food, und sie haben mit ihren Familien gleich mitgefeiert. Ein wunderschöner Beitrag zum Thema "Inklusion in der Gemeinde"!
Besonders gefreut hat uns, dass viele "Ehemalige" da waren, sowohl Mitglieder mit ihren erwachsenen Kindern als auch Mitarbeiterinnen, die diese Kinder damals betreut haben und Mitstreiter aus Schwesterinitiativen, z.B. die Reutlinger „Urgesteine“, die vor 25 Jahren neben hiesigen drängenden Eltern Auslöser waren für Frau Dr. Hartmann (heute Ehrenvorsitzende), die Heidenheimer Initiative zu gründen. Sie war fast 25 Jahre erste Vorsitzende des Vereins, hat uns Eltern in allen verzweifelten Lagen zur Seite gestanden und den Rücken gestärkt, wurde nicht müde, unsere Rechte, damals noch ohne die UN-BRK, von Politikern, (Schul-)Verwaltungen und anderen Andersdenkenden einzufordern.
Herr Bergander hat als langjähriger 2. Vorsitzender unter anderem dazu beigetragen, dass die Firma INTEG in Gerstetten, die vom Verein zehn Jahre lang betrieben wurde, in die Hände der Samariterstiftung überging und damit Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung gerettet werden konnten.
Beide wurden im Rahmen dieses besonderen Festes noch einmal für ihr außergewöhnliches Engagement geehrt und insbesondere auch Sabine Ehrtmann, die „gute Seele“ des Vereins über viele Jahre. Sie hat im Stillen fast allein das Dienstleistungsangebot des Vereins etabliert, die Kontakte zu Ämtern und Behörden auf eine gute kooperative Basis gestellt, dazu das Mitarbeiterinnen-Team nahezu mütterlich geführt, Fortbildungen organisiert und sich um die Belange des Vereins gekümmert. Wir sind froh, dass sie uns noch eine Weile erhalten bleibt und unsere neue Geschäftsführerin Elke Keck bei dem größer gewordenen Organisationsaufwand unterstützt.
Trotz vieler Widerstände fanden wir in all den Jahren doch immer wieder auch Unterstützer, die sich mit uns für notwendige Rahmenbedingungen eingesetzt hatten und die wir als Gäste begrüßen durften. Mitarbeiter von Sozial- und Jugendamt, der Schulamtsleiter des Bezirks, Erzieherinnen, LehrerInnen und Rektoren sowohl von Regel- als auch von Sonderschulen, Vertreter von Sondereinrichtungen, andere unterstützende Vereine und Sponsoren, Bürgermeister und der Landrat und Kultusminister Stoch haben mitgefeiert.
Für beste Stimmung sorgte für den Rest des Abends die Brenzband: „Wir tun nix, wir wollen nur spielen...“ Die weltweit agierenden und vielfach ausgezeichneten Musiker mit und ohne Behinderung, unter anderem UNESCO-Künstler für den Frieden, sind auf jeden Fall die besten Botschafter für Menschen mit Behinderung, die man sich vorstellen kann und die haben uns alle mal wieder „in Grund und Boden“ gespielt°K
Als schöne Erinnerung an das Jubiläum in Form ist unter Beteiligung vieler unserer Gäste ein großes kreatives Plakat entstanden.“ (Dr. Alexandra Palzer)


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